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ZU SCHWER ANGETROFFEN

09. 08. 2026

Als letztlich doch eine Nummer zu groß, erwies sich für Innora der Start im zur Gruppe I zählenden und mit 155.000 Euto dotierten Westminster 136. Grosser Preis von Berlin. In einem internationalen Zehnerfeld, kam die von Leon Wolff gerittene Stute nach 2.400 Meter und einer sehr offensiven Vorstellung von der Spitze aus, als Achte über die Linie. Wobei sie zumindest mit Hochkönig und Dardanos die Derbysieger der beiden letzten Jahre hinter sich lassen konnte.

Die im Besitz des Stall Route 66 und Bernd Reese stehende Lord of England – Tochter ist eine der besten deutschen Stuten auf Steherdistanzen, war dreijährig bereits zweimal Zweite in Grupperennen und konnte während der diesjährigen Derbywoche mit dem Sieg im zur Listenklasse zählenden  Hamburger Stuten Cup auch endlich den ersten Blacktype – Treffer verbuchen.

Der Versuch, den in der Diana knapp und unglücklich verpassten Gruppe I Erfolg jetzt doch noch nachzuholen, erwies sich jedoch in diesem Klassefeld dann doch als Mission Impossible. Zurück an alter Erfogsstätte, hier hatte sie dreijährig mit 13 Längen die Maidenschaft ablegen und sich auch zuletzt als Vierte im Fürtenberg Rennen von guter Seite zeigen können, ergriff Leon Wolff jedenfalls gleich energisch die Spitze und machte richtig Dampf. Ende der Gegenseite hatte er immer noch gut sechs Längen Vosprung. Das war insgesamt wohl des guten dann doch ein wenig zu viel, vor allem jedoch Wasser auf die Mühlen der hinter ihr lauernden Speedpferde. Wie zu vermuten, war sie im Einlauf bald gestellt und nach einem letzten Aufbäumen endgültig geschlagen.

Foto: Marc Rühl