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KEIN ” SCHÖNER” TAG IN HAMBURG

04. 07. 2026

Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen und machmal klappt gar nichts, so oder ähnlich verlief für Team Grewe der heutige Derbyvortag. Denn trotz sechs guter Chancen, blieb das Quartier nicht nur sieglos, sondern das “kleine” Preisgeld für den fünften Platz von Enzian im Hansa Preis auch die einzige Ausbeute. Eine Bilanz, die jedoch zu diesem trüben und regnerischen Tag auf dem Hoorner Moor passt. Wobei die dadurch immer schlechter werdenden Bodenverhältnisse, sicher nicht unschuldig an so manch enttäuschendem Ergebnis war. 

Den Anfang hatte Darius Racing’s Hengst Peykan gemacht, der in einer Prüfung für dreijährige Sieglose sein Lebensdebut gab. Unter Jack Mitchell kam der Isfahan –  Sohn, ein 43.000 Euro BBAG Kauf, nach 2.400 Metern als Fünfter über die Linie. Geschlagen um sieben Längen vom sicheren Sieger Alsterjung und hinter drei weiteren bereits geprüften Gegner. Nach einem Rennen im Mitteltreffen, fand er im Einlauf zwar noch nicht den entscheidend höheren Gang, zog aber bis zur Linie durch. Letztlich endete er für eine bessere Plazierung nur unweit zurück und sollte durch diesen Start jetzt gefördert sein.

Volker Käufling’s Padre Palou, kann sich einfach nicht finden. Zurück in einem Ausgleich I, kam der von Amateur Matthew Johnson geritttene Schimmel nach 2.200 Metern nicht über den letzten Platz hinaus. Bei dem Mastercraftsman – Sohn war im Vorjahr nach dem Aufstieg zum Listen- und Gruppe III Sieger der Faden gerissen. Auch nach über Winter erfolgter Katration, kam er zu Saisonbeginn zweimal nicht über Platz Fünf hinaus. Nach ex – Gerling Preis (Gruppe III) und zuletzt auf Listenniveau, wollte man es ihm jetzt nochmals eine Stufe tiefer leichter machen. Das sah im Vordetreffen gehend auch erst gut aus. Allerdings ließ er sich schon im Schlußbogen kräftig schieben, war im Einlauf schnell geschlagen und wurde zuletzt nicht mehr bemüht.

Auch Cometica AG’s frischer Baden – Siegetr Wikinger blieb im erneut zur Listenklasse zählenden Hambuger Flieger Preis ohne Möglichkeiten. Unter Thore Hammer – Hansen kam der Wallach nach 1.200 Meter nicht über Platz Zwölf hinaus. Damit fand auch eine tolle Serie ihr Ende, denn erstmals nach seinem Wechsel in die Domstadt und zehn Start, mußte er ohne Preisgeld die Heinreise antreten. Eine mit Auf- und Höchstgewicht ohnehin schwere Aufgabe, wurde durch einen nicht optimalen Start und Rennverlauf aus Box Acht schnell zur “Mission Impossible”. Eine Störung Ende der Gegenseite und eine versperrte Spur im Einlauf taten ihr übriges, sodaß er früh und unter Wert geschlagen blieb.

Diesen Ausgang im Hauptrennen, dem zur Gruppe II zählenden Großer Hansa Preis, hatte man sich ganz anders vorgestellt. Denn mit dem letztlich fünften Platz, blieb Eckhard Sauren’s von Thore Hammer – Hansen gerittener Enzian deutlich hinter den Erwartungen zurück. “Er hat uns zuletzt etwas enttäuscht, wird diese Form aber korrigieren und wir werden wieder ein ganz anderes Pferd sehen“ war sein Trainer im Vorfeld noch positiv gestimmt. Davon war im Rennen jedoch nichts zu sehen, denn der Zarak- Sohn war unterwegs immer und teilweise auch mit etwas Abstand – an letzter Stelle auszumachen. Und auch im Einlauf zog er einfach nicht entscheidend und konnte deutlicher zurück nur noch zwei Gegner hinter sich lassen.

Man mochte es bei diesen Begingungen fast vermuten, auch die beiden letzten Trümpfe im Ausgleich I über die Meile, stachen nicht. Insbesondere Henk Grewe’s von Thore Hammer – Hansen gerittenes Mummpferd New Bombay als am Ende Siebter. Erst kürzlich mit drei Siegen im Gepäck aus Serbien gekommen, hatte er zuletzt in Köln und eine Klasse tiefer seine Gegner im Einlauf verloren. Auch diesmal kam er als Erster in die Gerade, war aber schnell gestellt und nach einer Störung endgültig aus dem Rennen.  Auch Warren Hill konnte unter Leon Wolff seinen Kölner Ansatz nicht bestätigen, wurde am Ende Neunter.
Foto: Marc Rühl

Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen und machmal klappt gar nichts, so oder ähnlich verlief für Team Grewe der heutige Derbyvortag. Denn trotz sechs guter Chancen, blieb das Quartier nicht nur sieglos, sondern das “kleine” Preisgeld für den fünften Platz von Enzian im Hansa Preis auch die einzige Ausbeute. Eine Bilanz, die jedoch zu diesem trüben und regnerischen Tag auf dem Hoorner Moor passt. Wobei die dadurch immer schlechter werdenden Bodenverhältnisse, sicher nicht unschuldig an so manch enttäuschendem Ergebnis war. 

Foto: Marc Rühl