Hauptdarsteller des Quartiers beim Renntag am Samstag in München ist natürlich Rennstall Gestüt Hachtsee’s Akido als einer von zehn Startern im Gruppe I Grosser Allianz Preis von Bayern über 2.400 Meter. Unter seinem ständigen Reiter Leon Wolff, geht er damit die nächste Sprosse auf der Karriereleiter an.
Der von Besitzerseite selbstgezogene und zweijährig ungeprüfte Tai Chi – Sohn war von Beginn an hoch gehandelt, besaß sogar eine Arc – Nennung. Auch wenn wahrlich nicht alles nach Plan verlief, ist der Vierjährige nach nur vier Auftritten immer noch ungeschlagen. Nach zwei imponierenden Erfolgen in Strasbourg und Lyon – Parelly zog er sich in Vorbereitung auf den renomierten Gruppe III Prix Lys leider eine Verletzung zu, meldete sich jedoch Mitte September nach 500- tägiger Abstinenz gleich wieder mit einen versprechenden Treffer in St. Cloud zurück.
Damit jedoch nicht genug, denn vor drei Wochen avancierte er erstmals in Deutschland und der Patternklasse unterwegs, in der Badener B.A.U. Herbst Trophy auch gleich noch zu einem beeindruckenden Gruppe III Sieger. Wobei er nach einer dramatischen Kampfpartie den dreijährigen Wizard of Lips, vorallem jedoch den mehrfachen Gruppesieger und Totofavoriten Lordano mit Hals und Kopf auf die Plätze verwies.
Akido steht daher jetzt zwar immer noch mit einer weißer Weste da, in einem mit je zwei Pferden aus England und Frankreich international besetzten Feld aber auch vor der bisher schwersten Aufgabe. Jedoch scheint der Hengst, der bei seinen Erfolgen zumeißt nur das „nötigste“ tat, seinen Leistungszenit immer noch nicht erreicht zu haben. Da auch die Rahmenbedingungen passen, ist der Trainer nicht unoptimistisch: „Er ist bis heute ungeschlagen, muss jetzt natürlich wieder einen Sprung bewältigen. Was ihm entgegenkommt sind auf alle Fälle der schwere Boden und auch die lange Gerade. Auch das zu erwartende Tempo im Rennen wird für ihn passen“.
Foto: Marc Rühl
Koffi Amorcita