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DREIMAL BASISSPORT

08. 10. 2026

Vier Pferde sattelt Trainer Henk Grewe beim Renntag am Sonntag auf seiner Heimstahn, wobei Drei davon im Rahmenprogramm unterwegs sein werden.

Gleich im 52.000 Euro schweren Auktionsrennen für zweijährige Stuten über die Meile, debutiert Eckhard Sauren’s Questa Luna mit  Thore Hammer – Hansen. Für die vom Gestüt Görlsdorf gezogene Sea the Moon – Tochter aus der ungeprüften Questabella, waren bei der BBAG 90.000 Euro fällig. Die rechte Schwester des vielfachen Gruppesiegers Quest the Moon ist eine späte Stute, die sich länger schwertat, jedoch immer besser in Schwung gekommen ist. Nach Aussage ihres Betreuers ist sie sehr talentiert, hat auch versprechend gearbeitert und daher auch gute Chancen vorne mit aufzutauchen. Allerdings liegt der Fokus bei ihr primär auf der Dreijährigen-Kampagne.

Im Ausgleich III über 1.300 Meter und damit nur eine Woche nach seiner enttäuschen Düsseldorfer Vorstellung tritt Silver Impact für Hasejo – Racing und mit Thore Hammer – Hansen gleich noch einmal an und ist auf Widergutmachung aus. Der zweijährig ungeprüfte Saxon Warrior – Sohn, hatte beim zweiten Start die Maidenschaft ablegen können,  es in den klassischen 2.000 Guineas jedoch zu schwer angetroffen. Während Baden kündigte er sich in der Japan Racing Association -Trophy auf heutigem Niveau, als Zweiter nach einem Rennen von der Spitze zwar wieder deutlich an, konnte diese später aufgewertete Form wie bereits erwähnt in der Vorwoche nicht bestätigen. Wobei er im Einlauf einfach nicht den höheren Gang fand und sich enttäuschend schon nach dem Übergang geschlagen gab. Allerdings mußte er das Rennen auch aus äußerster Box aufnehmen und fand unter einem Erlaubnisreiter nie richtig ins Rennen. Hat diesmal jedoch wieder einen starken Jockey im Sattel.

In einem weiteren Handicap III über allerdings1.850 Meter läuft Horse Racing’ s frischer Sieger Quick and Wild und peilt unter 5 Kilo Erlaubnis – Reiterin Sina Schmidt den direkten Folgetreffer an. Der Amaron – Sohn hatte sich mit seiner Formkonstanz, vorallem den beiden Erfolgen auf Sand Ende des Vorjahr in Dortmund, sowie  gleich zu Saisonbeginn auch noch in Deauville in die Herzen seiner Eigner galoppiert. Das man ihn, obwohl nach diesem Erfolg bereits geclaimt privat zurückkaufte, dankte er auf seine Weise. Nach 156 sieglosen Tagen und vier Platzierungen in Folge, schnappte er sich nämlich zuletzt in Dresden einen Ausgleich II. Zwar nur knapp mit Kopf und Hals, jedoch deutlich, als es der nackte Richterspruch aussagt. Mit der vollen Erlaubnis, die das Siegaufgewicht mehr als kompensiert kann es jetzt mit der ohnehin höchsten Einschätzung auch eine Klasse tiefer und trotz Höchstgewicht gleich noch einmal klappen.

Foto: Marc Rühl