Erster der drei Starter am heutigen Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg war Kevin und Theo Friedrich’s Tulpar. Im Großer Sparkassen-Familien-Cup, einem mit stattlichen 30.000 Euto dotierten PREMIUM HANDICAP der Klasse II, wurde der Wallach seiner Rolle als 2,4:1 Totofavorit gerecht. Unter Thore Hammer – Hansen setzte er sich nach 1.400 Metern und einem Rennen von der Spitze aus, knapp “Kopf” mit gegen die von Jutta Mayer vorbereite Doppelsiegerin Cyanea durch.
Der Counterattack – Sohn scheint nur unter Henk Grewe gewinnen zu können und wenn, dann auch nur in besser dotierten Rennen. Im September siegte er nämlich hier auf dem Grafenenberg im Düsseldorfer Auktionsrennen. Seit Februar und vierzehn erfolglosen Auftritten wieder zurück in Köln, kennt er nur noch gute Formen. Bei allen sieben Starts nie schlechter als Dritter, fand er vorallem Anfang Juli in einem 21.000er in ParisLongchamp nach 670 erfolglosen Tagen endlich wieder in die Gewinnerspur zurück.
Und jetzt machte Tulpar an alter Erfolgsstätte auch bei seinem dritten Karrieretreffer, für einen Handicapper wiederum richtig Kasse. Thore Hammer – Hansen ließ sich jedenfalls von Beginn an auf nichts ein, nahm gleich.die Spitze und kontrollierte Tempo und Gegner. Auch im Einlauf legte er immer wieder zu und streckte mit dem “zweiten Wind” nach einer kurzen Verschnaufpause, kurz vor der Linie den entscheidenden “Kopf” in Front. Damit sollte der Wallach, der sich in der Domstadt sehr zur Freude seines Trainers “wieder richtig gefunden hat” auch immer noch nicht alles gezeigt haben.
So sah es auch sein Reiter im Interview nach dem Rennen:“Das Rennen lief genau nach Plan. Ich konnte mir alles bestens einteilen und habe ihn im Endkampf einmal kurz durchatmen lassen. Er hat heute vorallem auch schön gekämpft, was nicht unbedingt typisch für ihn ist. Wo er jetzt auch noch das kämpfen anfängt, sollte wohl noch Luft nach oben bestehen”.


