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DOPPELSPITZE IM “BUSCH”

24. 04. 2026

Am kommenden Sonntag schickt der Stall drei Pferde zum Renntag in den Krefelder Stadtwald, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf der Doppelspitze im Dr. Busch-Memorial liegt. In dieser mit 55.000 Euro dotierten Gruppe-III-Prüfung über 1.700 Meter treten Asker und Charleston gemeinsam an, um ihr Saisondebüt vor einem Monat in Mülheim zu korrigieren.

Dort waren sie als Dritter und Vierter hinter den Erwartungen zurück geblieben, auch wenn sie aufgrund der Ausschreibung immerhin 4,5 Kilo mehr zu tragen hatten als der Sieger. Unter nun gleichen Bedingungen bietet sich in Krefeld die direkte Gelegenheit zur Revanche gegen ihre damaligen Bezwinger Sonic Boom und Peace of Japan. Die Aufgabe wird jedoch durch den nachgenannten englischen Gast Commander’s Intent zusätzlich erschwert, der mit der Empfehlung eines starken zweiten Platzes auf Listenebene in Chantilly anreist.

Charleston vertritt die Farben des Stalles Riesling Racing und wird von Martin Seidl geritten. Der Gleneagles-Sohn, ein mit 13.000 Euro günstiger Auktionskauf aus Baden-Baden, ist mit erst zwei Karrierestarts noch wenig geprüft. Während er im Vorjahr gleich sein Debüt in München gegen bereits erfahrene Gegner souverän gewinnen konnte, reichte es beim Saisondebüt in einem Siegerrennen wie beschrieben lediglich zum vierten Platz.  Auch wenn er jetzt 4,5  Kilo günstiger in der Partie steht, trifft er es erneut anspruchsvoll an und muss zeigen, ob er das Potenzial besitzt wie geplant über das Derby-Trial in Baden-Baden den Weg zum Blauen Band nach Hamburg zu schaffen.

Asker startet für Denis Cengiz, hat Leon Wolff im Sattel und soll über das jetzige Rennen in die 2.000 Guineas gehen. Dabei war mit dem Aclaim – Sohn, ein gerademal 15.000 Euro BBAG – Kauf, zu Beginn gesundheitlich nicht alles nach Plan verlaufen. Beim verspäteten Debut kam er zwar nur als Letzter und auch noch lahm aus dem Rennen, avancierte danach jedoch mit seinen überlegenen Erfolgen über Daytona in Dresden sowie auf Sand gegen Pashang zu einem imponiernden Doppelsieger. Zuletzt in Mülheim kam er als Jahresdebutant zwar noch nicht über einen starken Moment im Einlauf hinaus, lief aber insgesamt wie ein Pferd, daß dieses Rennen noch benötigte.

Beide Pferde sind im GAG mit 73 Kilo gleich hoch eingeschätzt. Nach Traineraussage, hat sich Asker seit dem letzten Rennen jedoch stark verbessert und auch besser gearbeitet. Er sollte daher im Endkampf zu finden sein, während es Charleston nicht ganz einfach antrifft.

Fotos: Marc Rühl – Asker (li.) – Charleston (re.)