Mit einem guten zweiten Platz startete Atlantic Seaboard am heutigen Ostersonntag in Hoppegarten seine Karriere. In einer Prüfung für dreijährige Pferde die bisher noch nicht gelaufen waren, mußte sich der von Leon Wolff gerittene Hengst nach 1.800 Metern und trotz starker Gegenwehr nur dem Steinberg Schützling Waladares mit knapp einer Länge geschlagen geben. Nach der Streichung von Davonia und Blue Japan waren nur noch vier Youngster in ihre Startboxen eingerückt.
49.000 Euro haben Karl -Tim Ibald und Sebastian J. Weiss bei der BBAG für den vom Gestüt Ohlerweiherhof gezogenen Japan – Sohn bezahlt und ihn auch für Union als auch Derby genannt. Da er zweijährig immer wieder wegen Kleinigkeiten aussetzen mußte, hofft man, dass das Blaue Band nicht zu früh für ihn kommt und hatte im Vorfeld des Rennens auch noch nicht ganz so viel getan.
Trotzdem verkaufte er sich jetzt im Rennen teuer, zumal er auch noch etwas grün agierte. Aus unterwegs dritter Position, tat er sich nämlich im Einlauf erst einmal schwer, kam aber nach zwei Aufforderungen seines Reiters immer besser auf Touren und schien es auch kurz schaffen zu können. Die Schlußattacke des in der Bahnmitte in bester Haltung aufmarchierenden Siegers konnte er dann aber noch nicht kontern. Dieser Start sollte ihn jetzt jedoch entscheidend weiter gebracht haben.
Foto: Marc Rühl

