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NOCH DREIMAL BLACK-TYPE

03. 04. 2026

Nicht nur im Rahmenprogramm des Kölner Renntages am Ostermontag ist das Quartier mit drei Pferden vertreten, auch auf Listenebene kommt ein Trio zum Einsatz.

Im MERKUR SPIELBANKEN CUP – Weidenpescher Sprint, einem 1.300 Meter Listenrennen, trifft Cometica AG’s fünfjähriger Hengst Wkikinger mit Thore Hammer – Hansen auf neun Gegner. Der zweijährig gleich beim Debut im Ferdinand Leisten Memorial erfolgreiche Ten Sovereigns – Sohn, wechselte im Sommer nach Köln und fand bei Henk Grewe nach langer Durststrecke wieder in die Erfolgsspur zurück und vorallem zu konstanter Form. Bei allen sieben Starts unter seiner Regie verdiente er Geld und gewann dabei auch zwei Ausgleiche I. Über Winter im Gestüt, soll er jetzt auf bevorzugten Distanzen zwischen 1.300 und 1.600 Meter in die Listenklasse hinein wachsen, wobei ihm weicher Boden besonders entgegen kommen würde. Allerdings liegen sein letzter Start und zugleich auch Sieg aktuell bereits 205 Tage zurück, könnte er den jetzigen Start also durchaus noch gebrauchen.

Im Engel & Völkers Grand Prix Aufgalopp, einem weiteren Listenrennen über allerdings weitere 2.400 Meter,  ist das Quartier gleich doppelt vertreten.

Die Farben von Eckhard Sauren trägt davon Enzian unter Thore Hammer – Hansen. Der zweijährig ungeprüfte Zarak – Sohn schaffte im Vorjahr mit nur zwei Starts (Maidensieg und Platz Sechs in der Union) tatsächlich den erhofften Sprung ins Derby. Wo er als Vierter im toten Rennen eine tolle Vorstellung ablieferte und später im September mit dem Treffer im Badener Auktionsrennen unter Höchstgewicht noch eine weitere Duftmarke setzte. Das alles, obwohl er rückwirkend gesehen, in 2025 noch gar nicht so weit war. Dafür soll er diese Saison in die Grand Prix Klasse hineinwachsen als insgesamt noch wenig geprüftes Pferd auch vieles nachholen. Er trifft jetzt zwar auf passender Distanz wohl auch den bevorzugten weichen Boden an, aber auch auf bärenstarke Konkurrenz in einem lange nicht mehr so gut besetzten Grand Prix Aufgalopp.

Begleitet wird er von Rennstall Gestüt Hachtsee’s  bisher noch ungeschlagenem Hengst Akido, der nach furiosem Beginn leider schon früh in der Saison auf dem weiteren Weg nach oben durch eine Verletzung ausgebremst wurde und jetzt nach 335 Tagen sein Comeback gibt. Ebenfalls zweijährig ungeprüft gewann der Thai Chi – Sohn im Vorjahr erst ein Maidenrenn in Strasbourg und dann ein 22.000er in Lyon Parelly, kam aber nicht heil aus dem Rennen. Das ist jetzt aber alles ausgestanden und auch ihm soll jetzt der Sprung in die Black Type-Klasse gelingen, wo auch er als sehr talentiertes Pferd wohl auch viel nachholen dürfte.Leon Wolff wird reiten.

Fotos: Marc Rühl – Wikinger (o.) – Enzian (m,) – Akido (u.)