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DREI KÖLNER CHANCEN

02. 04. 2026

In alleine fünf der anstehend acht Rennen am Ostermontag auf der Kölner Heimatbahn, ist das Quartier von Henk Grewe mit insgesamt sechs Pferden vertreten. Nicht nur in den zwei Listenrennen, sondern auch im Rahmenprogramm rückt jeweils ein Trio mit guten Chancen in die Startboxen ein.

Den Anfang macht Eckhard Sauren’s Santa Catarina mit Thore Hammer – Hansen in der einleitenden und von nur vier Pferden bestrittenen Meilenprüfung für dreijährige Stuten. Die vom Gestüt Ebbesloh gezogene Zarak – Tochter
kostete bei der BBAG 155.000 Euro und vertritt über ihre auf Listen- und Gruppeparkett erfolgreichen Mutter Sconset die Erfolgsfamilie um Sereth und Salutino. Santa Catarina gewann zweijährig beim einzigen Start sehr überzeugend gegen gute Pferde, darunter die spätere Listensiegerin Soreanga. Sie kam zwar noch einmal ins Wachstum, hat aber bestens überwintert und  sich zu einer tollen Stute entwickelt. Sie ist aktuell nicht nur in der stalleigenen Hierarchie der Pferdeladys weit oben angesiedelt, ihr traut man auch zu im gesamten Stutenjahrgang ganz Vorne mit zu mischen. Das hat sich auch bis zu den Buchmachern herum gesprochen, die sie obwohl nur einmal gelaufen,  als Favoritin für das Stutenderby handeln. Da wird man also am Montag ganz genau hinsehen, denn dss Rennen gilt als Sprungbrett für das Schwarzgold-Rennen, bevor sie die weitere Route entweder Richtung Prix de Diane oder doch auf die deutsche Route führt, wo sie Nennungen für Derby- und Diana hält. Da sie gut gearbeitet hat, geht man jetzt jedenfalls erst einmal mit viel Mumm und Optimismus in das anstehende Saisondebut.

Wings of Glory läuft für Liberty Racing 2024 Platin und mit Leon Wolff in einer über 1.800 Meter führenden Prüfung für dreijährige sieglose Pferde. Der von der Stiftung Fährhof gezogene und bei der BBAB 46.000 Euro teure Oasis Dream – Sohn, hatte als kräftiges Modell etwas Anlaufzeit benötigt, sich aber doch noch für einen Start im alten Jahr empfohlen. Am Toto gleich favorisiert, zeigte er als Siebter jedoch eine für sein Umfeld unerklärlich schwache Vorstellung. Über Winter hat er sich fein herausgemacht und man möchte ihn mit der erwarteten Steigerung über jetziges Rennen und das Münchener Bavarian Classic ins Derby bringen, damit er seinem verprechenden Namen doch noch alle Ehre machen kann.

Einen Ausgleich IV für 3-jährige und ältere Pferde über 1.850 Meter hat man dagegen für Stall Golden Horse Racing’s Quick and Wild ausgesucht. Der im Oktober in jetzigen Besitz gelangte Amaron – Sohn lief gleich zu toller Form auf und entwicktelte sich mit Erfolgen Mitte Dezember in Dortmund und zu Jahresbeginn in Deauville zu einem echten Sandbahn – Spezialisten und Lieblingpferd seiner Eigner. Nach seinem Deauville Sieg schon geclaimt, wurde er daher gleich privat wieder zurück gekauft. Beim letzten Starts auf Dirt in Dortmund fand er als Favorit nicht den höheren Gang und kam hinter Mr Pablo, Hamilton und Asaaleb als Vierter ins Ziel. Zurück auf Gras,  bietet man ihn jetzt wieder eine Klasse tiefer auf, wobei sein zu tragendes Höchstgewicht jedoch durch die fünf Kilo Erlaubnis seiner Nachwuchsreiterin Sina Schmidt gemildert wird. Tritt daher mit besten Chancen an um wieder an seine Siegesserie zu Jahresbeginn anzuknüpfen.

Foto: Marc Rühl  Santa Catarina (o.) – Wings of Gliry ( u.li) – Quick and Wild (u.re.)