Einer kam durch – lautete am heutigen Freitag irgenwie das Motto für Trainer Henk Grewe. Denn von seinen beiden Starten im französischen Le Croise Laroche, konnte sich mit Octane zumindest einer der Beiden als letztlich Vierter ein “kleines Geld eingaloppieren.
Den Anfang aber hatte Nadine Siepman’s Neuzugang Santo in einem 16.300 Euro schweren und mit dreizehn Pferden auch kopfstark besetzten Classe 4 Handicap gemacht. Schon bei seinen Auftritten in Chantilly und zuletzt in Le Mans war der Reliable Man – Sohn mit den Plätzen Zwölf und Vierzehn ohne Möglichkeiten geblieben. Und auch diesmal ging er nach 2.500 Metern als Neunter leer aus. Nach einem Rennen im Vordertreffen schien er im Einlauf lange mehr erreichen zu können, ehe er in der Schlußphase formlich überlaufen wurde. Allerdings blieb der Wallach in einem engen Finale nur um rund drei Längen geschlagen.
Besser, zumindest was die Platzierung angeht, erging es eine halbe Stunde später dem im Besitz von Denis Cengiz stehenden Octane als Vierter eines 12.500 Euro Reclamer Valeur Handicap der Classe 4 über ebenfalls 2.500 Meter. Obwohl bei einem besseren Rennverlauf in der entscheidenden Phase mehr möglich gewesen wäre. Denn aus der Reserve geritten, schloß sich zu Beginn der Geraden, die von Jockey Stephane Breux angepeilte Lücke. Octane mußte aufgenommen werden und zwischen den Pferden neu ansetzen, was im kurzen Einlauf nicht mehr aufzuholen war und am Ende eindeutig eine bessere Platzierung kostete.
Zielfoto: Francegalop

