Nach Chantilly am Dienstag, geht es für das Quartier bereits tagsdrauf im Nachbarland weiter. In den Farben von Nadine Siepmann absolviert Santo in Le Mans seinen zweiten Start unter der Regie von Henk Grewe. Entschieden hat man sich für ein mit fünfzehn Pferden picke packe voll besetztes und mit 16.300 Euro dotiertes Class 4 Handicap devise. Über erneut weite 3.200 Meter wird sich diesmal Leon Wolff in den Sattel des achtjährigen Wallachs schwingen.
Der zuvor von Yann Barberot für Rolf Siepmann vorbereitete Reliable Man – Sohn, hatte bei 21 Starts zweimal gewonnen, wobei der letzte Sieg über 1.900 Meter auf Sand in Deauville, allerdings jetzt schon 460 Tage zurückliegt. Beim ersten Auftritt für sein neues Umfeld ging man mit ihm in der Distanz deutlich nach oben. Diese Rückkehr nach 253- tägiger Pause Ende Januar auf PSF in Chantilly stand jedoch leider unter keinem glücklichem Stern. Erstmals über weite 3.200 Meter, kam der von Cristian Demuro gerittene Wallach in einem 28.800 Euro Handicap devise nur als Zwölfter ins Ziel.
Allerdings lief er besser als es diese reine Placierung aussagt. Denn nach einer Störung in der Distanz mußte er aufgenommen werden, verlor komplett den Schwung und wurde von seinem Reiter Cristian Demuro auf dem letzten Stück nicht mehr bemüht. Da somit einiges mehr möglich gewesen wäre und er durch diesen Start auch deutlich gefördert sein wird, sollte er sich auf jetzigem Niveau rehabilitieren können.
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