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TOLLER COUP VON SINA SCHMIDT

23. 02. 2026

Toller Erfolg für Sina Schmidt. Henk Grewe’s Auszubildende hat am gestrigen Sonntag im italienischen Pisa für eine überraschung gesorgt und als erste deutsche Reiterin überhaupt den prestigeträchtigen Ribot Cup für Nachwuchsreiter gewonnen. Mit insgesamt 22 Punkten setzte sich die 18-Jährige in der Gesamtwertung gegen den Briten Warren Fentiman durch, der auf 18 Zähler kam.

Das Ippodromo San Rossore in Pisa feiert jedes Jahr den Ausnahmegalopper Ribot, der dort drei Winter verbrachte, ehe er 1955 den Premio Pisa und anschließend auch den Prix de l’Arc de Triomphe gewann. Die ebenfalls jährliche Ausrichtung des Ribot Cup, einer Wettkampfplattform für junge Jockeys, ist eine Variante des Veranstalters den großen Champion zu feiern. In diesem Jahr fand die Veranstaltung bereits zum 18. Mal statt. Im Laufe der Zeit hat sie eine Reihe namhafter Gewinner hervorgebracht, sodass sie als echte Talentschmiede für den Galoppsport gilt. Die erste Ausgabe wurde vom Italiener Alberto Sanna gewonnen, der heute einer der erfolgreichsten Jockeys auf der asiatischen Bühne ist. Zahlreiche Gewinner des Ribot Cup wurden später gute oder sogar hervorragende Jockeys, darunter einige weitere Italiener wie Cristian Demuro, Umberto Rispoli, Dario Di Tocco und Andrea Atzeni. Unter den Ausländern sind ebenfalls so klangvolle Namen wie Maxime Guyon, Pier Charles Boudot, Martin Harley, Billy Loughnan zu finden und 2022 war mit Leon Wolff auch der mehrfache deutsche Champion der Nachwuchsreiter am Start.

Unter den neun Teilnehnern aus vier Ländern war in diesem  auch die 18- jährige Sina Schmidt zu finden. Die junge und 46 Kilo leichte Reiterin, die ihre Ausbildung im Stall von Champion-Trainer Henk Grewe absolviert, blickte vor dem Renntag auf lediglich zwei Karrieresiege zurück: ihren Premierensieg im März letzten Jahres auf der Sandbahn in Dortmund sowie einen weiteren Treffer in Turfmekka Baden-Baden.

Der Gesamtsieg in der Toskana war das Ergebnis ihrer Beständigkeit über drei Wertungsläufe hinweg, da ihr selbst an diesem Tag kein Einzelsieg in den Prüfungen gelang. Nachdem sie im ersten Rennen einen dritten Platz belegt hatte und im zweiten Lauf auf Rang vier landete, bewies sie im entscheidenden Finale auf Metallika Nervenstärke. Ein zweiter Platz im letzten Durchgang brachte ihr die entscheidenden 10 Zähler ein, um sich Gesamterfolg und Silberpokal zu sichern. Zugleich der erste ganz große Schlag in ihrer noch jungen Karriere. Wir gratulieren ganz herzlich

Foto: Ippodromo San Rossore / Pisa