Auch nach dem Renntag am heutigen Sonntag in Dortmund muß Trainer Henk Grewehr erst einmal noch weiter auf den ersten Sieg hierzulande warten. Seine einzige Starterin Neyshapur zeigte zwar trotz 162-tätiger Pause und eines etwas aufwendigen Rennverlaufs die erwartet gute Leistung, mußte sich aber letztlich unter Leon Wolff nach 1.700 Metern und Kampf mit Platz Zwei zufrieden geben. In einer Maidenprüfung für vierjährige und ältere auf Sand sieglose Pferde, sah die im Besitz von Darius Racing stehende Stute zwar schon wie die Siegerin auy, ehe sie kurz vor der Linie doch noch von der 21,0:1 Außenseiterin Zeraphina mit einem Hals abgefangen wurde.
Die zweijährig nicht und auch bisher überhaupt erst viermal gelaufene Persian King – Tochter wurde länger als mögliche Diana – Starterin gehandelt, hatte mit zwei Erfolgen en Suite auch einiges Potenzial verraten, aber auch seit August pausiert.
“Wegen ihrer Chancen sollte man doch etwasvorsichtiger sein, denn wegen Frost konnte nicht immer richtig durcharbeitet werden. Sie hat nicht überragend aber ordentlich gearbeitet und hoffen daher, daß sie gut laufen wird”. Mit dieser Einschätzung vor dem Rennen im Führring, sollte der Trainer dann auch vollkommen richtig liegen. Denn trotz der langen Pause und ermals auf Sand, verkaufte sich die Stute teuer. Leon Wollf nahm jedenfalls das von zwei Konkurrenten an der Spitze kurz sogar mit 60 KmH gemessene Tempo an und schon Ende der Gegenseite selbst und deutlich das Kommando. Auch im Einlauf zog sie weiter durch und schien es schon geschaft zu haben, ehe sich die immer stärker werdende Siegerin auf den allerletzten Meter doch noch knapp vorbei schob.


