Der erste Saisonsieg für den amtierenden Champion Henk Grewe ist eingetütet. Stall Golden Horse Racing’s Quick and Wild war am heutigen Donnerstag in Deauville zugleich auch noch der erste deutsche Auslandsieger 2026 überhaupt. Unter Leon Wolff verwies er dabei in einem 18.200 Euro schweren Class 3 Reclamer, die ebenfalls aus Deutschland angereiste Loreen (Marcel Weis – Sybille Vogt) nach 1.900 Metern leicht mit einer dreiviertel Länge auf den Ehrenplatz. Es war allerdings ein aufregender Treffer, denn erst galt es eine Enquet erfolgreich zu überstehen und dann fand der Wallach anschließend für 21.327 Euro noch einen neuen Eigner.
Der schon für seine Vorbesitzer Eckhard Sauren sowie Denis Cengiz gute Formen kennende Amaron – Sohn, hatte sich für seine jetzigen Eigner immer mehr als Glückskauf erwiesen. Nach einem starken dritten Platz in Dresden, kam er erst zu Saisonende in Dortmund zu einem lockeren Erfolg und konnte jetzt auch beim ersten Saisonstart und erneut auf Sand in versprechender Manier gleich noch einmal nachlegen.
Nach einem Rennen im Mitteltreffen hatte ein gut gehender Quick and Wilde im Einlauf länger keine freie Passage. Von Leon Wolff Mitte Gerade heraus genommen, packte der Wallach auf den letzten 200 Meter jedoch immer besser an und kam noch locker an der in Front gezogenen ittlingerin vorbei. Dieser Spurwechsel löste nicht nur eine kleine Kettenreaktion aus bei der eines der hinteren Pferde kurz stolperte, sondern rief auch die Stewards auf den Plan, die es jedoch beim ursprünglichen Einlauf beließen.
Fotos: francegalop


