Stefan Hahne’s Englandimport Daydream Express war eine von drei Stuten im zur Gruppe III zählenden 70. Preis der Sparkassen-Finanzgruppe (ex Spreti-Rennen) und nahm das Rennen als durchaus chancreiche11,4:1 Außenseiterin auf. Unter Leon Wolff besaß die Sechsjährige jedoch keine Möglichkeiten und kam nach 2.000 Meter überraschend nicht über den letzten Platz hinaus.
Die Kingman – Tochter hatte hierzulande noch nichts falsch gemacht, avancierte zu Saisonbeginn nach fünf Siegen in Hoppegarten zur Listensiegerin, holte sich in Mailand als Zweite ihr erstes Gruppe – Blacktype und blieb auch zuletzt in Hamburg als Vierte auf Gruppe III Niveau nur um drei Längen von Quest the Moon geschlagen.
“Gegen die Hengste hat sie es natürlich nicht leicht, aber vielleicht kann sie ja auf diesem Boden ein oder zwei Kilo finden und um ein Platzgeld mitkämpfen” war ihr Besitzer vor dem Rennen noch durchus guter Dinge. Im Rennen zeigte die Stute dann jedoch eine, auch in Anbetracht der starken Gegnerschaft, unerklärliche und vorallem mit den Vorfornen nicht in Einklang zu bringende Leistung. Denn in einem schnell gelaufenen Rennen an zweiter/ Dritter Stelle zu finden, war sie im Einlauf gleich geschlagen und kam von ihrem Reiter auch schon früh nicht mehr bemüht, diesmal meilenweit hinter dem erneut siegreichen Quest the Moon über die Linie.
Archivfoto: Marc Rühl