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DORTMUNDER QUARTETT

15. 05. 2023

Neben Baden Baden, steht am Donnerstag auch noch für vier weitere Vierbeiner des Quartiers die Bahn in Dortmund auf dem Reiseplan.

Eine Prüfung für sieglose vierjährige und ältere Pferde über 2.500 Meter sieht Sweet Saturday für den Rennstall Darboven und mit Edouardo Pedrozza am Start. Die Polish Vulcano-Tochter, eine Schwester des doppelten und auch von Henk Grewe trainierten Gruppe Siegers Sir Polski, war früh zur Hand, fleißig und formkonstant, ist aber überraschend immer noch sieglos. Bei insgesant zehn Starts nur zweimal ohne Geld und fünfmal Zweite, ist sie einfach überfällig. Zuletzt blieb sie in Saarbrücken als Sechste zwar hinter den Erwartungen, dürfte aber an der Kursführung gescheitert sein. Die Devise jetzt lautet: neuer Reiter- neues Glück.

Einen Ausgleich III über die Meile, steuert dagegen Someone you Loved in den Farben des Gestüt Karlshof an, wobei auch hier Edouardo Pedrozza reiten wird. Der selbst gezogene Jimmy Two Times-Sohn, ein Halbbruder der ebenfalls von Henk Grewe vorbereiteten und auf Gruppe II-Niveau erfolgreichen Sky Full of Stars, hat noch nichts falsch gemacht. Sowohl beim einzigen Start im Vorjahr auf schwerer Bahn und zu kurzer Distanz in München, als auch beim Saisondebut in Mannheim schon jeweils Zweiter, legte er zuletzt in Saarbrücken wie erwartet locker die Maidenschaft ab. Ist für diverse Auktionsrennen genannt und jetzt auch beim ersten Start im Handicap gleich zu beachten. “Someone You Loved ist ein Pferd, das sich steigern wird. Die Marke ist für die Form, die er gezeigt hat, aber schon recht anspruchsvoll. Die Distanz ist auch etwas zu kurz. Auch wenn die Gegner überschaubar sind, trifft er es insgesamt nicht ganz leicht an” ist der Trainer eher aber nur verhalten optimistich.

In einem Rennen für dreijährige sieglose Stuten über 1.400 Meter, gibt Ready to Act im Besitz von Roland Lerner ihr spätes Rennbahn-Debut gegen sieben Artgenossinnen. Die Counterattack-Tochter aus Karlshofer Zucht, ein 24.000 Euro BBAG-Kauf, hatte schon gut gearbeitet und ist jetzt immer besser ins Rollen gekommen. Muß sich natürlich erst einmal vorstellen, verdient dabei jedoch auf passender Distanz durchaus gleich einige Beachtung und kann hoffentlich ihrem Namen alle Ehre machen. Hat zudem mit Edouardo Pedrozza auch einen erfahrenen Reuter im Sattel.

Vierter Starter ist mit Stall Zollern’ s Missratulix ein weiterer Lebensdebutand, für den man eine Maidenprüfung über 2.050 Meter ausgesucht hat und der von Nicol Polli geritten wird  Der jetzt dreijährige Lucky Lion -Sohn präsentiert sich jedenfalls bereits im Wallach Status. Er ist zwar nichts der Allergrößte, hat aber seine Lektionen sehr ordentlich erledigt und sich vorallem jetzt auch für den ersten Start angeboten. Nach seinem Debut wird man weitersehen, genannt ist er jedenfalls noch für reichlich Auktionsrennen.

Foto: Marc Rühl