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KOPF ENTSCHEIDET STALLDUELL

27. 11. 2022

Gleich drei Pferde hatte Trainer Henk Grewe am Sonntag im Mülheimer  Auktionsrennen aufgeboten, von denen dann tatsächlich auch zwei nach 2.000 Metern den Sieg unter sich ausmachten. Das bessere Ende hatte schließlich Eckhard Sauren’ s Wonderful Eagle für sich, der unter Andrasch Starke nach Kampf knapp mit einem Kopf gegen die Trainingsgefährtin Palatina in den Karlshofer Farben die Oberhand behielt. Nanjo als “dritte Farbe” konnte dagegen nicht in die Entscheidung eingreifen und ging letztlich auch bei der Verteilung der Honorare leer. Dabei schlug allerdings der Trainer kräftig zu, denn durch den Einlauf floßen alleine 36.000 des ausgelobten Preisgeldes von 52.000 Euro in seine Stallkasse.   

Das Henk Grewe in diesem Rennen allerbeste Chancen auf den Sieg anmeldete, zeigte ein Blick sowohl in den Formspiegel als auch auf die Eventualquoten, denn Palatina (3,2:1) und Wonderful Eagle (5,8:1) trugen das meißte Vertrauen. Und die Beiden waren dann auch schon unterwegs immer in der Spitzengruppe zu finden.   

Lange schien es Palatina schaffen zu können, die im Einlauf sofort den Kopf in Front streckte. Doch ließ Leon Wolff an der Außenseite eine Lücke, die Andrasch Starke letztlich zum entscheidenden Angriff nutzte. Was die immer wieder anziehende, dabei aber auch wiederholt zum Gegner “schauende”  Schimmelstute auf den letzten Metern auch versuchte, sie mußte letztlich doch dem Trainingsgefährten knapp den Vortritt lassen. Damit wie zuletzt nach langer Pause und einem trotzdem starken Auftritt im Dresdener Auktionsrennen nicht ganz glücklich und erneut placiert, könnte sie sich jedoch bei einem noch möglichen Start in Pisa jedoch entschädigen.

Wonderful Eagle, ein Adlerflug-Sohn und Halbbruder des mehrfachen Gruppe-Siegers Wonderful Moon, war in diesem Jahr immer besser auf Touren gekommen und hatte sich dabei mit einem Sieg in Hannover und mehreren Placierungen, zu einem Spezialisten für Auktionsrennen entwickelt. Der anschließende Versuch während Baden in The Länd Trophy auf Gruppe III Niveau, erwieß sich dann zwar als noch zu schwer, doch jetzt zurück auf seinem “Spezialgebiet” zeigte er wieder sein wahres Gesicht, blieb vorallem bis zuletzt bei der Sache und imponierte mit immer neuen Reserven.

Der frische Sieger Nanjo, ohnehin nur als großer 56,2:1 Außenseiter ins Rennen gegangen, traf es wie erwartet in dieser Gegnerschsft zu schwer an und konnte sich auch im Einlauf nicht mehr aus hinteren Regionen verbessern. 

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