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ERSTEN GRUPPE SIEG IM BLICK

21. 07. 2022

Neben Bad Harzburg, liegt das Hauptaugenmerk am Sonntag natürlich auf Hoppegarten und die beiden dort jeweils von Michael Cadeddu gerittenen Vierbeiner. 

Besonders im Focus steht dabei Virginia Storm, als einem von sieben Startern im zur Gruppe III zählenden Dreamgirl Fürstenberg-Rennen für dreijährige und ältere Pferde (55.000 Euro – 2.400 Meter). Während das Gestüt Auenquelle nach dem Vorjahressieg durch Adrian als Titelverteiger antritt, peilt Trainer Henk Grewe nach Be my Sheriff 2020 und wie geschrieben Adrian im Vorjahr, jetzt sogar den Hattrick in dieser Prüfung an.

Der Soldier Hollow – Sohn zählte zwei- und dreijährig mit seinen Placierungen im Ratibor-Rennen sowie Bavarian Classic zur Jahrgangsspitze, ehe er nach Rang 14 im Derby wegen einer kleinen Verletzung länger pausieren mußte. Die arbeitsfreie Zeit hat er aber bestens genutzt,  sich besser denn je zurückgemeldet und vorallem von Start zu Start gesteigert präsentiert. Nach den Plätzen Sechs im Grand Prix Aufgalopp und Drei im Preis von Dahlwitz, lief er auf Gruppe II Niveau zu großen Form auf. So mußte er im Großer Preis der Badischen Wirtschaft nur Adler Adler vor sich dulden und  galoppierte auch im Hansa Preis hinter Torquator Tasso und Northern Ruler erneut Gruppe -Blacktype ein. Tritt jetzt wieder eine Klasse tiefer mit der höchsten Marke an und hat den überfälligen ersten Gruppe-Treffer im Visier, wobei ihm etwas weicher Boden durchaus helfen würde.

Ein Ausgleich II für dreijährige und ältere Pferde über die Meile ist dagegen das Ziel von Night Ocean für das Gestüt Winterhauch. Der Amaron – Sohn ist ein bisher dreifacher Sieger, war im Vorjahr mit guten Leistungen in Auktionsrennen unterwegs und galoppierte dabei seinen bisher größten Treffer im Hamburger Auktionsrennen über 1.600 Meter und den Stallgefährten Surin Beach ein. Er soll sich in dieser Saison und nach einer halbjährigen Pause, durch die Handicaps in bessere Aufgaben steigern.  Bei seinen bisherigen drei Auftritten konnte er zwar noch nicht ganz überzeugen, zog sich aber mit zwei fünften Plätzen und zuletzt Rang Vier in Hamburg nicht übel aus der Affaire. Jetzt hofft man natürlich, daß endlich der sprichwörtliche Knoten platzt und er auf die Siegerstraße zurück findet.

Fotos: Marc Rühl