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16 HUFE FÜR ZWEITEN DERBYSIEG

01. 07. 2022

Die Spannung und Aufregung steigt, denn bis zum  IDEE 153. Deutsches Derby (Gruppe I – 650.000 Euro – 2.400 Meter) ist es nicht mehr lange hin. Wir möchten hier unsere vier Kandidaten noch einmal kurz in Wort und Bild vorstellen. Da aktuell bereits so viel berichtet und geschrieben wurde und wir das Rad nicht neu erfinden wollen, beschränken wir uns  dabei auf das nötigste und übernehmen die neutrale Einschätzungen der Kollegen der Sport-Welt. Die Daume sind jedenfalls gedrückt und wie sagte doch Sprecher Legende Manfred Chapman stets vor dem Rennen: ” möge der Beste gewinnen und kommt alle wier heil zurück”. Dem ist nichts hinzuzufügen,

Angelino (Michael Cadeddu))
Erst dreimal gelaufen, begann seine Karriere als Zweijähriger mit einem Sieg über 1900 Meter auf der Sandbahn in Deauville, war nach einer Pause von einem halben Jahr Sechster im Union-Rennen, wo er hinter fünf heutigen Gegnern blieb, danach im Derby-Trial in Hannover als Zweiter mit einem Hals hinter Assistent, hat den gleichen Vater wie der letztjährige Derbysieger Sisfahan.
Assistent (Cieren Fallon)
Sohn eines Derbysiegers, begann seine Rennkarriere erst dreijährig, war bei seinen ersten beiden Starts nur von guten Pferden geschlagen (unterlag in München der späteren Oaks d‘Italia-Siegerin Nachtrose nur mit einem Kopf), gewann das Derby-Trial in Hannover mit starker Speedleistung nach nicht einmal optimalem Rennen knapp gegen Angelino, könnte weiter gesteigert sein.
Magical Beat (Anthony Crastus)
Zweijährig bereits Sieger, tat sich bei seinen ersten Starts auf Gruppe-Parkett dann nicht ganz leicht, wobei das Laufen im Herzog von Ratibor-Rennen aber auch zu streichen ist, zeigte seine beste Karriereleistung als Zweiter im Iffezheimer Derby-Trial, in dem er eine Länge hinter Queroyal blieb, aber knapp vor Pirouz war, muss zeigen, ob sein Stehvermögen für 2400 Meter ausreicht, trifft zudem neue, starke Gegner.
Millionaire (Michael Cadeddu)
Neben Bukhara das zweite noch sieglose Pferd im Feld, und das, obwohl er bereits sieben Mal gelaufen ist, war zweijährig bereits auf Listenebene platziert, zeigte seine beste Form als Sechster im Bavarian Classic, wo er nur eineinhalb Längen hinter So Moonstruck war, eines von drei Pferden im Rennen, das bereits über 2400 Meter gelaufen ist.

Fotos:Marc Rühl