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DOPPELTER KLASSIK-ANGRIFF IN ROM

28. 04. 2022

Der Sonntag ist für das Quartier von Henk Grewe ein echter Großkampftag mit unter anderem drei Startern in Gruppe III – Prüfungen. Zwar verteilt auf die Rennbahnen von München und Rom, aber jeweils für dreijährige Vierbeiner. Während es für Millionaire in München um das Ticket für Hamburg und das dort gelaufene “Blaue Band geht, streben dagegen Atomic Blonde und See Hector als Jahresdebutanten den ersten zu vergebenen klassischen Lorbeer Italiens an.   

Im Premio Regina Elena – Italian 1000 Guineas für dreijährige Stuten (140.800 Euro – 1.600 Meter), greift die Karlshoferin Atomic Blonde in den Farben ihrer Zuchstätte an. Die The Grey Gatsby -Tochter war zwar nach Aussage ihres Betreuers ” keine typische Zweijährige”, trotzdem aber in ihrer ersten Saison mit fünf Starts schon sehr fleißig und vorallem auch erfolgreich. Sie machte es nämlich getreu dem Motto >der Apfel fällt nicht weit vom Stamm< ihrer ebenfalls von Henk Grewe vorbereiteten Mutter Alwina nach und gewann im Herbst und innerhalb von nur drei Wochen die beiden Dortmunder Auktionsrennen. Sie hat über Winter noch einmal zugelegt und wird sich auch als Jahresdebutantin gleich gut verkaufen. Die Schimmelstute ist jedenfalls vom Boden weitgehend unabhängig und zieht den Start einem möglichen Auftritt im  Schwarzgold – Rennen vor, wobei die Diana ebenfalls noch ein Ziel ist.

Den Premio Parioli – Italian 2000 Guineas (140.800 Euro-1.600 Meter) und damit das klassische Pendant der Hengste, geht See Hector in den Farben der Cometica AG an. Bei dem von Markus Klug gekommenen Counterattack – Sohn aus Karlshofer Zucht, einem schönen und kräftigen Hengst, sind Ziele und Hoffnungen sehr ambitioniert. Nach bisherigen Formen und Arbeitsleistungen allerdings auch berechtigt. Noch unter der Regie seines Vortrainers wurde er gleich beim Debut zwar Zweiter, später jedoch disqualifiziert. Auch als Dritter im von Sea Bay gewonnenen Winterfavoriten und nur einen Kof hinter Schwarzer Peter, zeigte er eine bärenstarke Leistung, die er im Ferdinand Leistenmemorial allerdings nicht bestätigen konnte. Er besitzt  Nennungen für das Mehl Mülhens Rennen, Derby Italiano, Frühjahrs-Preis-Derby, Derby und für diverse Auktionsrennen. Wenn er stehen kann, ein echter Kandidat für Hamburg. Doch gilt es jetzt erst einmal Rom zu erobern.

Fotos: Marc Rühl