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LÄNGER IST’S HER

15. 01. 2021

Der wöchentliche “Throwback Thursday” des Verband Deutscher – Amateurrennen e.V. war diesmal Champion Trainer Henk Grewe gewidmet. Den entsprechenden Bericht mit Interview geben wir hier gerne zum Studium weiter

,,Jeder fängt mal klein an” – so auch Henk Grewe, der von 1999 bis Mitte 2003 als Amateurrennreiter aktiv war. Und das sehr erfolgreich. Insgesamt konnte Henk in seiner Amateurlaufbahn bei 631 Starts 49 Rennen gewinnen. 2002 krönte er mit 28 Siegen seine erfolgreiche Amateurkarriere mit dem Championat. Nach seiner Ausbildung bei Mario Hofer, die er 2005 erfolgreiche beendete, ritt Henk noch sechs Jahre als Profi. Im September 2011 bestritt er sein letztes Rennen als aktiver Jockey.

In seiner gesamten Karriere konnte Henk 290 Rennen für sich entscheiden, darunter mehrere Listenrennen und sogar zwei Grupperennen. Seit 2014 ist Henk Grewe erfolgreicher Trainer in Köln Weidenpesch. Während seiner Trainerlaufbahn erreichte er bisher 381 Siege und konnte schon zweimal das begehrte Trainerchampionat für sich entscheiden. Wer genau mitgezählt hat, könnte nun die Frage unseres Quiz beantworten – in seiner gesamten “Galopp”- Karriere gelangen Henk 671 Siege.

1.Wie bist du zum Amateurrennsport gekommen ?

Meine Eltern waren Besitzer von Rennpferden bei Herrn Renken. Reiten habe ich zunächst Zuhause auf unserem eigenen Hof gelernt. Anschließend durfte ich bei Herrn Renken und Herrn Hiller im Training mit reiten. 1998 mit 16 Jahren habe ich dann schließlich meine Amateurlizenz gemacht und ritt im Februar 1999 mein erstes Rennen.

2.Was waren deine schönsten Erinnerungen ?

Das Championat im Jahr 2002 war natürlich was besonderes. Die Reisen in die USA waren aber auch ein tolles Erlebnis.

3.Bist du heute noch im Rennsport aktiv ?

Ich bin seit 2014 Trainer (Galopprennstall Henk Grewe – Grewe Holschbach Training & Racing GmbH) in Köln.

4.Was wünschst du dir für den Amateursport ?

Ich fände es schön, wenn Amateure dieses Jahr wieder reiten dürfen und die kleinen Bahnen wieder Rennen veranstalten – so dass die Amateure wieder aktiver sein können.

Archivfoto : Marc Rühl