Um klassischen Lorbeer

Für A Racing Beauty, geht es am Sonntag in Mailand nicht nur um viel Ehre, sprich klassischen Lorbeer, sondern auch um viel Geld. Unter Clement Lecoeuvre startet die Mastercraftsman - Tochter nämlich in den mit 407.000 Euro dotierten und klassischen Oaks d‘ Italia (Gruppe II - 2.200 Meter ).

 

Die Karlshoferin hatte im Vorjahr gleich beim Lebensdebut während der "Großen Woche" und auf gutem Boden ungefährdet ihre Maidenschaft ablegen, danach im Preis der Winterkönigin als Achte jedoch nicht in die Entscheidung eingreifen können. Allerdings war der schwere Boden dabei alles andere als passend und die Stute zu diesem späten Zeitpunkt der Saison nach Aussage ihres Betreuers auch schon im Haarwechsel. Beim Jahresdebut zeigte sich die Karlshoferin Ende Mai jedoch gleich wieder von bester Seite, lief im zur Listenklasse zählenden Hannoverschen Diana-Trial hinter der an diesem Tag überlegenen Trainingsgefährtin Sunny Queen, mit Riesemspeed noch dicht an die zweitplacierte Americana heran.

 

Die Schimmelstute soll in dieser Saison wenige, dafür aber gezielt ausgesuchte Aufgaben ansteuern und wandelt jetzt auf der Rennbahn San Siro, auf den Spuren ihrer rechten Schwester A Raving Beauty, die 2016 in diesem Klassiker auf dem vierten Platz landete. Die nun noch einmal um 200 Meter weitere Distanz, sollte ihr dabei deutlich entgegenkommen.

 

Foto : Marc Rühl