Ordentlicher Derbyauftrit von Jimmu

Alle Augen waren am Sonntag natürlich auf Stall Energy Racing' s  Hengst Jimmu und seinen Auftritt im Deutschen Derby gerichtet. Und wiedereinmal bestätigte sich, das in diesem Rennen gegen die Jahrgangsbesten einfach alles passend sein muß, um ganz oder weit Vorne landen zu können. Denn auf gutem und damit  jedoch leider nicht passendem Untergrund, kam der von Andrea Atzeni gerittene Schimmel für den Sieg zwar nicht in Frage, nach einer für ihn turbulenten und unglücklichen Schlussphase aber immerhin noch als Siebter von dreizehn Startern ins Ziel.

 

Unterwegs stets zweites Pferd, musste er wie auch zuletzt schon in Köln Ende des Schlussbogens von seinem Reiter  zwar einmal stärker angefasst werden, blieb aber bis Mitte der Geraden unverändert in Schlagdistanz. In der Schlussphase wurde es dann jedoch ziemlich turbulent, was auch zulasten von Jimmu ging. Denn durch den nach außen schrägenden Sieger Weltstar geriet er in einer Kettenreaktion mit dem Favoriten Youmzain kurz aus der Spur, musste ersteinmal die Beine wechseln und neu ansetzen.

 

Eine Leistung, mit der Trainer Henk Grewe letztlich nicht unzufrieden war und auf Facebook wie folgt kommentierte :"Ein stimmungsvolles Meeting liegt hinter uns. Jimmu läuft ein ordentliches Rennen und wird Siebter. Zwar werden die Geldränge verpasst, wir sind uns allerdings sicher, dass er genug Klasse hat, um uns auf weicherem Boden noch sehr viel Spaß zu bereiten. Wir wünschen weiterhin beste Gesundheit und freuen uns mit den Besitzern von Energy Racing auf die kommenden Rennen. Herzlichen Glückwunsch an die verdienten Sieger aus dem Röttgener Quartier um Trainer Markus Klug, sowie Adrie de Vries zum ersten Derbysieg,"