Ohne Möglichkeiten in Wambel

Für Trainer Henk Grewe war die finale Sandbahn - Veranstaltung am Sonntag in Dortmund wahrlich ein Tag zum vergessen, denn seine drei Starter konnten obwohl jeweils stark beachtet und auch gewettet, nicht in die Entscheidung eingreifen. Allerdings erwiesen sich sowohl die besonders zu Beginn extremen Bodenverhältnisse, als auch ein verpatzter Start, letztlich nicht gerade als Leistungsbeschleuniger.

 

Mit den Sandverhältnissen überhaupt nicht zurecht kam die Lebensdebutantin Isadora, die in der einleitenden Sieglosenprüfung für die Dreijährigen nach 1.800 Metern nur als Fünfte und damit Letzte des kleinen Starterfeldes den Pfosten passierte. Die von Bauyrzhan Murzabayev gerittene Dabirsim -Tochter kam zwar gut aus der Startmaschine, war aber bald in hinteren Regionen auszumachen und verlor ab Ende Schlussbogen endgültig immer mehr den Anschluß. Eine Form die mit den Trainingseindrücken allerdings nicht übereinstimmt.

 

Vor vier Wochen beim ersten Start für Henk Grewe und nach längerer Pause hier in Dortmund noch sichere Start - Ziel Siegerin, musste sich Party Queen diesmal in einem Ausgleich III nach 1.950 Meter mit Platz Sechs zufrieden geben. Aus Startbox Eins kam die ebenfalls Bauyrzhan Murzabayev anvertraute Tai Chi -Tochter an diesem Tag jedoch nur schwer auf die Beine und aus unterwegs achter/neunter Position nicht mehr entscheidend weiter nach Vorne.

 

Mit zwei Erfolgen und zwei Ehrenplätzen bei fünf Starts war Stall Australia's Pass Mark (Archivfoto) in der Dortmunder Sandsaison 2018/2019 bisher sehr erfolgreich unterwegs und nach einem zuletzt zweiten Platz somit logischer Favorit für den Ausgleich IV über 1.950 Meter. Doch patzte der Wallach diesmal am Start und nahm das Rennen als Allerletzter und mit einigem Rückstand in Angriff. Unter Fabio Marcialis konnte er zwar kontinuirlich Boden gutmachen, doch war nach dieser Aufholarbeit nicht genügend Benzin im Tank und am Ende mehr als Platz Sechs zu verbuchen.