Mit Pech ohne Ausbeute

Ohne Ausbeute blieben die drei Starter von Henk Grewe am Sonntag auf der Kölner Heimatbahn, wobei sich jedoch die beiden Lebensdebutanten achtbar aus der Affaire  zogen und dabei vorallem Ida Alata (Foto) mit viel Pech nur ganz knapp an den Geldrängen vorbeischrammte.

 

In der einleitenden Maidenprüfung über 1.850 Meter sprang Navaro nach längerem Auenthalt in der Startbox bestens ab und hielt auch an der Spitze bis weit in den Schlussbogen stand. An der letzten Ecke wurde er von einem Gegner nach außen getragen und konnte allein in der Bahmitte als noch grünes Pferd nicht entscheidend zulegen. Als im Ziel sechstes Pferd, verlor der von Mirco Sanna gerittene Sordino -Sihn erst auf den letzten Metern endgültig den Kampf ums vierte Geld.

 

In einer den Stuten vorbehaltenen Maiden - Prüfung über 2.200 Meter, endete Ida Alata beim ersten Karriereauftritt als Siebte, verpasste  jedoch eine deutlich bessere Placierung nur mit viel Pech. Denn beim gültigen Zeichen klappte sie deutlich nach und lag im ersten Bogen in einem weit auseinander gezogen Feld noch gut 100 Meter hinter der Pilotin zurück. Im Einlauf hatte die Adlerflug -Tochter zwar Anschluß und fasste mit zunehmender Distanz auch riesig an, fand aber gleich dreimal kurz den Weg versperrt.  Am Ende war sie jedenfalls trotzdem nur um eine Länge, Kopf und zweimal Hals für Platz Drei zurück und muss damit für den nächsten Start deutlich  vorgemerkt werden.

 

Ohne Möglichkeiten war dagegen Golden Hanni im Ausgleich II. Unter Alexis Badel, der den am Vortag gestürzten Alexander Pietsch ersetzte, war die Lord of England -Tochter unterwegs zwar in der Spitzengruppe zu finden, kam aber nach fast  siebenmonatiger Pause über einen kurzen Moment zu Beginn der Geraden nicht hinaus und als Letzte über die Linie. Die ansonsten äußerst formkonstannte Stute blieb somit beim fünfzehnten Start jetzt erstmals überhaupt ohne Geld.

 

Foto : Marc Rühl