Jetzt Mutterstuten

Am Freitag hatten die von Henk Grewe vorbereiteten Stuten Desobeissance und La La Land in Fontainebleu noch gemeinsam den Prix Ceres, ein mit 38.000 Euro dotiertes Listenrennen bestritten und am Ende mit den Plätzen Fünf sowie Zehn, mehr oder weniger erfolgreich agiert. Beide haben jedoch eines gemeinsam, sie beendeten damit ihre Karriere und werden jetzt in den Gestüten ihrer Eigner auf die neue Rolle als Mutterstute vorbereitet.

 

Die dreijährige, im Besitz von Bernard Giraudon stehende Kodiak - Tochter Desobeissance, war erst Ende August mit dem Ziel "blacktype" zu gewinnen von Fabrice Vermeulen nach Köln gewechselt. Und gleich bei ihrem ersten Start am 25. Oktober, konnte sie als Dritte im zur Listenklasse zählenden Hannoverscher Sprint Cup das begehrte "schwarze Gold" eingaloppieren und Henk Grewe seinem glücklichen Besitzer, Vollzug der Mission funken.

 

Ganz anders die Sachlage bei der ebenfalls dreijährigen Karlshoferin La La Land, die bereits als Jährling ihre Box im Weidenpescher bezog und von Henk Grewe zur zweifachen Siegerin und doppelten Listenplacierten mit einem GAG von 87 Kilo geformt wurde. Die ausnahmslos in anspruchsvollen Aufgaben engagierte Outstrip -Tochter, kam gleich bei ihrem Debut im Badener Jugendpreis zu einem eindrucksvollen vier Längen Erfolg und gewann in diesem Jahr das BBAG Auktionsrennen von Dresden. Bei ihren insgesamt dreizehn Starts war sie auch noch

dreimal Zweite sowie ebenso oft Dritte und ging bei der Verteilung der Preisgelder überhaupt nur zweimal, in der Goldenen Peitsche und ihrem jetzt letzten Rennen, leer aus.

 

Das erhoffte Gruppe - Blacktype verpaßte sie trotz einer bärenstarken Leistung im Premio Regina Elena Shadwell und damit den Italien 1.000 Guineas in Rom nur denkbar knapp, als sie in einem kopfstark besetzten Rennen mit kapitalem Speed den dritten Platz nur um einen kurzen Hals verpaßte. Wir wünschen beiden Pferdeladys natürlich alles Gute in ihrer neuen Aufgabe.

 

Foto : La La Land (Marc Rühl) und Desobeissance (Equidia)