Handicapper erfolglos

Für Henk Grewe hatte der Renntag mit einem starken zweiten Platz durch Augustinus vielversprechend begonnen, doch gingen im weiteren Verlauf die drei Starter im Handicap allesamt bei der Verteilung der Preisgelder leider leer aus.

 

Nach guter Vorsaison mit dem Maidensieg auf schwerer Bahn in Hamburg und zusätzlich vier Placierungen in den Geldrängen, kann sich Gestüt Hof Vesterberg's Navaro in diesem Jahr bisher einfach nicht so richtig finden. Beim Jahresdebut noch ohne Möglichkeiten, hatte er sich danach als Zweiter hinter Ennesey zwar gleich wieder deutlich angekündigt, konnte aber weder in Hamburg als jetzt auch auf der Heimatbahn an diese starke Leistung anknüpfen. Auf diesmal passenderem Boden und vom Stalljockey geritten, mußte er sich in einem Ausgleich III nach 1.850 erneut mit Rang Sechs zufrieden geben. Andrasch Starke nahm zwar gleich resolut die Spitze und kam auch noch mit Vorsprung in die Gerade, doch gab sich der Sordino - Sohn als die Gegner drängten sofort und bis zur Linie noch deutlich geschlagen.

 

Ebenfalls ohne Möglichkeiten war etwas später auch Mars, der somit weiterhin auf seinen ersten Karrieretreffer warten muß. Der vierjährige Sommerabend - Sohn lief als Dritter beim Jahresdebut Mitte Mai in Hoppegarten zwar wie ein baldiger Sieger, lieferte aber fortan und abgesehen von einem Ehrenplatz in Hannover, nur enttäuschende Vorstellungen ab. Unter Andrasch Starke blieb der Wallach auch diesmal in einem Augleich IV alles schuldig, kam nie aus hinteren Regionen weg und nach 1.850 Metern nur als Siebter von neun Startern ins Ziel.

 

Bliebe noch der frische Sieger Java Moon, der ebenfalls unter Andrasch Starke im abschließenden Ausgleich III in seine Startbox einrückte, diesmal jedoch nach 2.200 Metern mit dem letzten Platz vorlieb nehmen mußte. Vor zwei Wochen hatte der etwas eigenwillige Sea The Moon - Sohn an gleicher Stätte seine Konkurrenten noch locker überlaufen und damit selbst seinen Betreuer einigermaßen überrascht. Jetzt mit Siegaufgewicht und nach einem ziemlich verbummelten Rennen, kam Manfred Anton Schmelzers speedstarker Wallach, jedoch nicht mehr von letzten Platz weg.

 

Foto : Marc Rühl