Gruppesieg im Blick

Wertvollstes Rennen neben der Diana ist am Sonntag das zur Gruppe III zählende und mit 55.000 Euro dotierte Fritz Henkel Stiftung-Rennen (ex Meilen Trophy) über die Meile. Mit dabei auch zwei Vierbeiner aus dem Quartier von Henk Grewe.

 

Nach Reiterverteilung ist davon der dreijährige Zavaro (rechtes Foto) im Besitz von Christoph Holschbach und Johannes Wrede die vermeintlich "zweite Waffe" in einem starken Elferfeld. Der Areion - Sohn, im Vorjahr siegreich im Düsseldorfer Auktionsrennen, hat in dieser Saison jedoch mehrfach mit Spitzenpferden des Jahrganges wie Rubaiyat und Fearless King die Klingen gekreuzt. Zweiter im Dr. Busch -Memorial, Vierter im Mehl-Mülhens-Rennen und guter Dritter gegen die älteren Pferde im Dortmund Grand Prix, konnte er zuletzt im Hamburger Auktionsrennen als Dritter unter allerdings auch anspruchsvollem Gewicht, seine Favoritenstellung nicht ganz erfüllen. Sollte die Pause gutgenutzt haben und mit Lukas Delozier eine scharfe Klinge schlagen können.

 

Zweiter Starter ist der ebenfalls dreijährige Hengst Thorin (rechtes Foto) und damit einer der großen Aufsteiger des Quartiers. Der Solder Hollow - Sohn ist nach drei Starts in diesem Jahr jedenfalls noch ungeschlagen, siegte gerade in souveräner Manier in einem Hamburger Ausgleich II und ein Ende seiner Leistungsexplosion ist momentan noch nicht abzusehen. Er muß jetzt natürlich einen weiteren Sprung auf der Karrieleiter absolvieren, doch weiß man wohl noch gar nicht genau, was der Tai Chi Halbbruder wirklich zu leisten im Stande ist. Beide Pferde können zudem vom leichten Gewicht profitieren, wenngleich ein etwas durchlässigerer Boden von weiterem Vorteil wäre. Trotzdem ist der Trainer in der Voreinschätzung positiv gestimmt. „Zavaro hat in Dortmund bewiesen, dass er in diese Klasse gehört. Wir hoffen, dass er hier wieder an diese Form anknüpfen wird. Thorin muss natürlich einen Sprung bewältigen, den wir ihm aber klar zutrauen.“

 

Fotos : Marc Rühl