Gruppe - Vierter

Nachdem das Quartier von Henk Grewe in der vergangenen Woche erfolgreich aus alle Rohren feuerte und bei sieben Starts fünf Siege verbuchen konnte, war diesmal ein dritter Platz in Dresden (siehe gesonderte Meldung ), sowie ein Rang Vier in Baden Baden die beste Ausbeute. Allerdings mussten zwei seiner Vierbeiner am Schlußtag der Großen Woche aber auch in Top besetzten Prüfung gegen beste ausländische Konkurrenz heran. Angefangen hatte es mit Basissport und der Stute Saturday in einem Ausgleich IV über 1.800 Meter. Diesmal von Robin Weber geritten, hatte die Silvano - Tochter wie bereits vor Wochenfrist an gleicher Stätte keinen günstigen Rennverlauf. Sie kam zwar noch mit der Spitzengruppe in die Gerade, geriet aber schnell unter Druck und wurde dann auch noch von zwei Gegner in die Zange genommen. Damit waren die letzten Chancen auf ein mögliches Platzgeld dahin. Weiter ging es dann aus Listenebene mi Egara im Escada Cup gegen neun Gegner mit drei ausländischen Startern. Stall Hochkönig' s von Filip Minarik gerittene Soldier Hollow - Tochter, zuletzt in gleicher Klasse noch Dritte, konnte diesmal aus guter Position in der Geraden jedoch nicht entscheidend genug zulegen. Auf dem aufgewühlten Untergrund dürfte ihr auf der diesmal gewählten längeren Distanz, zuletzt wohl auch der Weg wohl etwas zu weit geworden sein. Höhepunkt war natürlich der Auftritt von Farshad im zur Gruppe III zählenden Zukunftsrennen in dem der Schimmel am Ende schließlich als guter Vierer über die Linie kam, damit das angestrebte "Blacktype" aber leider knapp verpasste. Der Kendargent - Sohn nahm in gewohnter Manier gleich die Spitze, die er auch in der Gerade noch länger energisch verteidigen konnte. Als plötzlich innen jedoch der spätere Sieger neben ihm auftauchte erschreckte er sich und geriet aus dem Takt, was letztlich Rang Drei gekostet haben dürfte. "Er ist ein gutes Pferd, aber immer noch etwas grün und der lose Boden gefiel ihm überhaupt nicht" so Henk Grewe und Jockey Marvin Suerland unisono nach dem Rennen.