Erfolgreiche Zwischenbilanz

Die aktuelle "Auswanderung" des Derbyzweiten Django Freeman nach Australien ist natürlich ohne wenn und aber ein herber sportlicher Verlust für Henk Grewe Allerdings auch nIcht der Erste den es zu verkraften gab. Sein Trainingsquartier im Weidenpescher Park, hat sich in überraschend kurzer Zeit zu einer echten Talentschmiede im deutschen Galopprennsport entwickelt, wie die zahlreichen Siege auch auf anspruchsvollem Parkett zeigen. Das derlei gesteigerte Pferde zunehmend Begehrlichkeiten bei solventer internatinonaler Besitzerklientel weckt, brachte für den Trainer leider auch negative Nebenwirkungen hervor. Denn nachdem im Vorahr bereits Farshad sowie Jimmu (Hong Kong), Malakeh, Night of England und Sky Full of Stars (allesamt USA) das Quartier verlassen haben und erst kürzlich auch Amarena nach Frankreich wechselte,  muss er damit jetzt erneut einen weiteren Grand Prix - Crack noch während deren laufender Karriere abgeben.

 

Trotz dieses Aderlass und einer zudem veränderten Stallstruktur mit der größten  Zahl an jungen Pferden hierzulande , kann man auf eine sehr erfolgreiche erste Saisonhälfte 2019 zurück blicken. Aktuell Platz Eins nach Siegen im Ausland (14),  Platz Eins in der Championatswertung Inland (31) und mit einer Gewinnsumme von 654.310 Euro muss man nur Derbysieg -Trainer Andreas Wöhler den Vortritt lassen. Listenerfolge durch Be My Sheriff, Shalona, Abadan und Amarena in Longchamp, ein Gruppe III Treffer sowie zweiter Platz im Derby jeweils durch Django Freeman stehen zu Buche und eine Reihe "blacktype" Placierungen auf Listen- und Gruppeniveau runden ein bisher tolles Halbzeitergebnis ab.