Drei Handicap Chancen

Henk Grewe bläst am Derbytag mit insgesamt sechszehn Pferden zum Großangriff, wobei wir uns bei dieser Masse an Startern bei der Vorstellung auf die nötigsten Hinweise beschränken und hier mit den drei Handicappern beginnen.

 

In einem Ausgleich II über 1.600 Meter, tritt Thorin für den Rennstall Gestüt Hachtsee mit Andrasch Starke an. Der Soldier Hollow -Sohn genießt im Quartier einige Hochachtung und soll behutsam an bessere Aufgaben herangeführt werden. Beim einzigen Start im Vorjahr nicht über Platz Vier hinaus gekommen, trumpfte er in dieser Saison jedoch mit zwei lockeren Siegen in Baden Baden und zuletzt Düsseldorf groß auf. Auf dem Weg zu seinem ersten Großziel, der Meilentrophy auf Gruppe III Niveau in Düsseldorf, macht er jetzt Zwischenstation in Hamburg und könnte den Hattrick komplettieren.

 

Weiter geht es mit dem ebenfalls von Andrasch Starke gerittenen Sameer in einem weiteren Ausgleich II über allerdings weite 3.200 Meter. Der von Markus Nigge gekommene Nathanial - Sohn aus der Zucht des Aha Khan und erster Vierbeiners seines englischen Eigners Michael Watt im Quartier, debutierte fürs neue Umfeld wegen Corona in Dresden und sorgte als überlegener Sieger für einen Einstand nach Maß. Ende Juni für ein 40.000 Euro Altersgewichtsrennen in Compiegne ausgeschieden, kommt er jetzt halt auf dem Horner Moor zum Einsatz und sollte auf passend weichem Boden eine scharfe Klinge schlagen können

 

Bliebe noch Navaro, der mit Fabio Marcialis in einem Handicap III über die Meile an den Ablauf kommt. Nach starker Vorsaison, konnte der Sordino - Sohn beim Jahresdebut in Dresden zwar noch nicht an diese guten Leistungen anknüpfen, zeigte sich aber zuletzt in Düsseldorf als Zweiter wieder von besserer Seite. Im Vorjahr hier auf weicher Bahn erfolgreich, gehört er jetzt erneut zum Kreis der Sieganwärter, ist aber in einer mit achtzehn Pferden kopfstark besetzten Prüfung auf einen guten Rennverlauf angewiesen.

 

Foto : Marc Rühl