Der Mond ist aufgegangen

TOP und FLOPP, so kann man das Ergebnis der beiden Starter von Henk Grewe am Mittwoch in Neuss auf einen Nenner bringen. Denn während Shy Moon den erhofften Erfolg einfahren konnte, blieb dagegen Diokletian deutlich hinter den Erwartungen zurück.

 

Was lange währt wird endlich gut -  eine alte Binsenweisheit die bestens auf Shy Moon zutrifft, denn der jetzt sechsjährige Wallach musste insgesamt 786 Tage auf einen weiteren Sieg warten. In diesemJahr hatte er schon bei seinen bisherigen acht Starts jeweils Geld mit nach Hause gebracht und sich dabei zuletzt bei seinem ersten Start für Henk Grewe und Green C.R.E.A.M. Racing auf tiefem Geläuf in Amiens mit einem zweiten Platz deutlich ins Gespräch gebracht. Jetzt passte auf Sand und einem bestens eingeteilten Rennen einfach alles zusammen, ging der "Mond" endlich wOrder einmal auf. Robin Weber machte von Beginn der Gegenseite an aus dem Hintertreffen kontinuirlich Boden gut, streckte schon vor Erreichen der Geraden den Kopf in Front und brauchte bis zum Pfosten nur noch bei Laune gehalten zu werden. Auf Sieg gab es in diesem kopfstark besetzten Ausgleich IV jedoch gerade einmal 22:10.

 

Ebenfalls als Favorit hatte Diokletian mit Robin Weber seine Startbox für ein Handicap IV bezogen, doch 100 Meter später war das Rennen für ihn auch schon gelaufen.  Zuletzt noch guter Vierter in Dortmund, war der Lawman - Sohn diesmal jedoch alles andere als gut aufgelegt und enttäuschte auf der ganzen Linie. Nach schlechtem Start schon gleich im Hintertreffen zu finden, kam er auch im weiteren Verlauf des Rennens trotz mehrmaliger Aufforderung seines Reiters einfach nicht auf Touren und letztlich über einen Platz im Mitteltreffen nicht mehr hinaus.