Zwei aus Drei im Geld

Drei Pferde hatte Henk Grewe am Sonntag auf der Heimatbahn im Einsatz, von denen Zwei im Rahmenprogramm auch nach ansprechenden Vorstellungen  Geld verdienten  Eine gute Leistung als Viertplacierte zeigte dabei die von Marc Lerner gerittene Karlshoferin Allure Gold in der einleitenden und gut besetzten Maidenprüfung über 1.600 Meter. Nach einem Rennen im Vordertreffen, schien die im Einlauf hinter der deutlich führenden und am Ende leicht siegenden Indah fein anziehende Dabirsim - Tochter lange sogar Zweite werden zu können. Auf den letzten 100 Metern gingen ihr dann auf schwerer Bahn zwar etwas die Kräfte aus, doch zog sie weiter durch und war im Ziel nur um 2 1/2 Längen geschlagen. Eine Leistung gegen bereits erprobte Gegner, auf die sich aufbauen lässt.

 

Wie verwandelt präsentierte sich dreißig Minuten später die in den Farben von Günter Merkel Erben agierende Astrella. Beim ersten Start für Henk Grewe Mitte März in Neuss auf Sand noch ohne Möglichkeiten, war sie diesmal in einem über 1.850 Meter führenden Ausgleich III unterwegs stets an oder bei der Spitze zu finden. Eingangs der Geraden zog Adrie de Vries mit der zu diesem Zeitpunkt in bester Haltung marschierenden Lawman - Tochter sogar auf einige Längen vom Feld weg, was kurz sogar Hoffungen auf einen Erfolg nährte. In der Distanz wurde sie zwar von Athalyana und Forever Adventure gestellt, sicherte sich am Ende um rund drei Längen geschlagen, aber deutlich vor dem Rest verdient das dritte Geld. Alles in allem eine gute kämpferische Leistung, mit der sie die letzte enttäuschende Form schnell korrigierte und sich zugleich für die Lösung einer solchen Aufgaben deutlich empfahl.

 

Vor die natürlich anspruchsvollste Aufgabe war allerdings die dreijährige Le Magique als eine von acht Starterinnen im Hauptrennen, dem mit 55.000 Euro dotierten Karin Baronin von Ullmann - Schwarzgold - Rennen gestellt. Diese excellent besetzte und zur Eurooa Gruppe III zählende Traditionsprüfung erwieß sich jedenfalls an diesem Tag für die Karlshoferin als doch noch zu schwer. Die von Marc Lerner gerittene Dabirsim -Tochter, zuletzt noch gute Zweite in einer Maidenprüfung auf dem Düsseldorfer Grafenberg (Foto) und dabei deutlich vor der diesmal viertplacierten Wierland eingekommen, kam über einen Moment im Einlauf und am Ende vorletzten Platz nicht hinaus, war damit aber auch unter Wert geschlagen.