Reichlich beschenkt

Reichlich beschenkt wurde Trainer Henk Grewe an seinem 35. Geburtstag auf der Dortmunder Allwetterbahn. Erst verabschiedete sich Whishawizz aus der Maidenklasse und dann gelang Wisperwind auch noch der zehnte Karriereerfolg. Mit diesem erneuten Doppel, nur wenige Tage nach den zwei Siegen in Pornichet, übernahm er zudem mit insgesamt 49 Treffern in der Statistik  In - und Ausland den vierten Platz. Und sein Azubi Robin Weber, der bei beiden Siegern im Sattel saß, marschiert mit großen Schritten auf das Championat der Nachwuchsreiter zu.

 

Nicht mehr sieglos ist nun endlich Whishawizz, die schon bei ihren letzten drei Starts jeweils in die Placierung lief und jetzt beim vierzehnten Start verdient ihre Maidenschaft ablegen konnte. Nach einem Rennen im Vordertreffen, übernahm Robin Weber Ende der Gegenseite mit der Dark Angel selbst die Initiative und kam bis  zur Linie nicht mehr in Gefahr, siegte nach 1.900 Metern leicht mit zweieinviertel  Längen Vorsprung. Nach dem Stil dieses Erfolges sollte die Dreijiährige auf Sand wohl noch einiges nachholen können.

 

Wieder einmal eine Klasse für sich war die "Rennmaschine" Wisperwind den auf der 2.500 Meter Distanz auch seine Steeplerbürde von 67 Kilo an einem neuerlichen Erfolg hindern konnte. Robin Weber war bei seinem zweiten Tagestreffer edenfalls jederzeit Herr der Lage, nahm schon in der Gegenseite die Spitze und konnte es im Einlauf nach mehrmaligem umsehen schon früh gemütlicher angehen lassen. Einen Ausgleich III mit diesem Gewicht so überlegen zu gewinnen ist auch auf Sand eine echte Rarität. Für den It' s Gino -Sohn, der somit nach drei Starts in Dortmund weiter ungeschlagen bleibt, war es der bereits zehnte Karriereerfolg, wobei Robin Weber alleine sechsmal im Sattel saß.