Gute Sechste im Klassiker

Trotz starker Vorleistungen war das Vertrauen der Wetter in die Karlshoferin Alwina unverständlicherweise nicht sonderlich groß, denn sie rückte als 319:10 und damit letzte Außenseiterin in die Startbox für die mit 125.000 Euro dotierten und zur Europa - Gruppe II zählenden German 1.000 Guineas ein. Unter Clement Lecouevre zeigte die Areion -Tochter in einem international besetzen Klassefeld dann jedoch trotzdem eine beachtliche Vorstellung, belegte nach 1.600 Metern unter zehn Starterinnen den sechsten Platz und ließ damit einige hoch gehandelte Artgenossinnen hinter sich. Gewohnt von der Spitze aus agierend, mischte sie auch im Einlauf noch lange mit, fand in dieser Gegnerschaft die Distanz letztlich dann aber doch etwas zu weit. So sah es auch Trainer Henk Grewe: " Das war eine gute Leistung und wir gehen nun in der Distanz jedoch ein wenig zurück, da sie auf kürzeren Wegen ein deutlich besseres Pferd ist"

Keinen guten Tag hatte dagegen der ebenfalls die Karlshof - Farben tragende und noch mit einer Derbynennung versehene Tryst im abschließenden Ausgleich III über 2.200 Meter erwischt. Nach seinem eindrucksvollen Debuterfolg in Nancy zuletzt auf dem Heute verlangten Level in München bereits guter Dritter, gab sich der Kamsin - Sohn diesmal nach einem Rennen von der Spitze aus im Einlauf ebenso überraschend wie enttäuschend früh geschlagen.