Ganz besonderer Renntag

Für Trainer Henk Grewe ist die Veranstaltung am Sonntag in Düsseldorf ein ganz besonderer Renntag. Denn er ist mit der Stute Alwina nicht nur im Hauptrennen, den zur Europa -Gruppe II zählenden und über die Meile führenden German 1.000 Guineas vertreten, sondern hat mit dem ebenfalls die Farben des Gestüt Karlshof tragenden dreijährigen Hengst Tryst auch noch einen ganz speziellen Starter im Rahmenprogramm. Bei dem spätreifen und erst zweifach geprüften Kamsin - Sohn handelt es sich um Grewe's letzten möglichen Derbystarter, der jetzt in einem Ausgleich III und gegen nur vier Geger zeigen soll, ob er gut genug ist um vielleicht doch noch sein Engagement im Blauen Band wahrzunehmen.

All seine Aufmerksamkeit gilt aber erst einmal der im Vorjahr dreifach erfolgreichen Alwina, die mit acht Starts nicht nur die fleißigste, sondern mit 80.700 Euro auch einer der beiden gewinnreichsten Stuten im elfköpfigen Starterfeld des Klassikers ist. Auch wenn die Areon - Tochter zudem bei ihrem letzten Start Ende April in der Listenklasse ebenfalls hier in Düsseldorf unter Höchstgewicht starke Dritte war, wird sie jetzt nur als Außenseiterin gehandelt. "Sie befindet sich in guter Verfassung, hat ordentlich gearbeitet und wir hoffen auf ein Platzgeld" so die Einschätzung ihres Betreuers. Sowohl auf Tryst als auch auf Alwina, wird der junge Franzose  Clement Lecoeuvre sitzen.