Angriff in Pornichet

Für Henk Grewe, ohnehin steter Gast im Frankreich, hat sich das Hippodrome von Pornichet in letzter Zeit nicht nur zu einer Art " zweites" Wohnzimmer, sondern auch zu einer echten Erfolgsstätte entwickelt. Und dafür nimmt man denn auch gerne eine fast 1.000 Kilometer lange Anreise und auch Rückreise in Kauf. So wie am Rosenmontag, wenn dort zwei seiner Vierbeiner an den Start kommen.

 

Die dreijährige Karlshoferin Great America trifft in einem16.000 Euro Maidenrennen über 2.100 Meter auf neun Gegnerinnen, davon vier Lebens- und drei Jahresdebutanten, sowie zwei bereits in dieser Saison placiert gelaufene Stuten. Der  von Lethal Force stammende und zum jetzig frühen Zeitpunkt bereits "blütenweiße" Schimmel, war bisher zweimal am Ablauf. Beim Debut einen Tag vor Heiligabend in Neuss gute Zweite, kam sie vor drei Wochen in Pornichet und insgesamt noch etwas grün laufend, als Vierte über die Linie. Mit mehr Routine sollte sie hier jetzt unter  Clement Lecoeuvre ein ernstes Wort um den Sieg mitreden.

 

Ebenfalls von Clement Lecoeuvre geritten wird der zweite Grewe - Schützling Diokletian, der nach drei Starts in französischen Verkaufsrennen, jetzt im Nachbardand erstmals auf Handicap - Niveau sein Glück versucht. Nach zahlreichen auf und abs im Vorjahr mit vier Placierungen und ebenso vielen schwächeren Vorstellungen, kündigte sich der jetzt fünfjährige Lawman - Sohn vor zwei Wochen mit einem dritten Platz an gleicher Stätte wieder deutlich an, sah dabei lange sogar wie der mögliche Sieger aus. Mal sehen, wie er sich jetzt in einem mit fünfzehn Pferden kopfstark besetzten 16000er über 2.100 Meter schlägt.